Eidg. Jodlerfest 2011
Endlich war das Eidgenössische Jodlerfest da. Freudig fuhren wir nach Interlaken. Einige schon am Freitag. Am Abend, als das Fest begann, war uns das Wetter noch gut gesinnt. Auf den Strassen und Plätzen sangen die Jodlerklubs ihre Lieder oder die Alphornbläser spielten ihre Stücke. Einige Klubs hatten den Wettvortrag bereits gesungen und konnten das Fest geniessen. Wir, vom Aarauer Jodlerklub, genossen das Fest in vollen Zügen. An ein zu Bett gehen vor Mitternacht war aber nicht zu denken. In der Hotelbar sangen ein kanadischer Jodlerklub in voller Lautstärke. Kurz nach Mitternacht verschwand auch der letzte Aarauer-Jodler in seinem Zimmer. Am Samstag galt es bereit zu sein für das Wettvortrag.
Am Samstagmorgen, die Überraschung, der Himmel hatte sich mit schwarzen Wolken überzogen und es regenet. Nach dem Morgenessen fuhren wir mit Regenschutz und Schirm bewaffnet zu unserem Vortragssaal. Dieser war bereits bis auf den letzten Platz besetzt. Stehend schauten und hörten wir unseren Vorgängern zu wie sie ihre Wettlieder sangen. Unser Dirigent Jürg Meyer forderte uns bald zum Einsingen auf. Jetzt gings los. Nach dem Einsingen marschierten wir wieder durch den Regen zum Vortragssaal. Geduldig warteten wir im Warteraum auf das Zeichen. Die Treppe hoch und schon standen wir auf der Bühne. Jürg gab uns den Ton und dann gings los. Konzentriert sangen wir das Wettlied "De Bärgwald". Die Zeit ging rasch vorüber. Noch den Applaus abwarten und dann standen wir wieder im Vorraum.
|
Im Vorraum zum Vortragssaal haben unsere beiden Jodlerinnen Liliane und Anna ihren Geburtstagapero nachgeholt. Bei weissem Wein und Speckzopf diskutierten wir über den Vortrag. Einige meinten wir hätten auch schon besser gesungen und andere glaubten es reichte zur Note 1 (vorzüglich). Man war gespannt auf die Wertung.
Am Nachmittag wurden diverse Vorträge besucht. Durch das schlechte Wetter waren die Vortragssäle aber total überfüllt. Die Festzelten waren ebenso voll besetzt. Wer irgendo Platz fand blieb sitzen.
Am Abend hat der Klub zum Nachtessen in Form eines Pasta-Buffett eingeladen. Das OK des Jodlerfestes 2005, das in Aarau stattfand, ist zu uns gestossen. Der OK-Präsident hat in einem der Geldbeutel von der Stadtstubete noch etwas Geld gefunden. Er wisse nicht wohin mit dem Geld, darum übernehme er die Getränke. Dem Spender gab es einen riesen Applaus.
Nach dem Nachessen versuchte man in einem der Zelte Unterschlupf zu finden und mit den anderen Jodlerinnen und Jodlern das Fest zu feiern.
|
Am Sonntagmorgen zogen die Wolken weiter und es wurde immer schöner in Interlaken.
Nach dem Morgenessen wurde gepackt und die Koffer in den Abstellraum gestellt. Bei Apero in einer Festhütte vernahmen wir das unser Vortrag mit der Note 2 "gut" bewertet wurde. Einige waren entäuscht. Aber immerhin ein "Gut". Der Apero hat dennoch geschmeckt.
Als nächstes stand unser Mitmachen am Umzug auf dem Programm. Um halb zwei besammelte sich der Jodlerklub am vorgegebenen Standort. Wir mussten nicht die Umzugroute abmarschieren. Wir durften in einem alten Car ohne Verdeck von Interlaken Ost nach Interlaken West fahren. Links und rechts standen die Zuschauer in 4-8 Reihen und winkten und applaudierten uns zu. Nach dem Umzug noch ein Bier und bald standen wir am Bahnhof, wo uns der Zug aufnahm und nach hause brachte. Ein Eidgenössisches Jodlerfest war wieder vorbei.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|












